neulich habe ich an einen Nachmittag gedacht, an dem eigentlich gar nichts Besonderes passiert ist.
Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen langweilig, aber genau deshalb ist er mir wohl geblieben.
Ich hatte keinen Termin. Niemand wartete auf mich.
Es gab auch nichts, was unbedingt noch eingekauft, gekocht oder organisiert werden musste.
Wie selten wir uns einfach hinsetzen, ohne gleich wieder aufzustehen, weil uns noch etwas einfällt.
Ich erinnere mich an das Wasser und an dieses langsame Schaukeln des kleinen Bootes.
Es war nichts Spektakuläres daran. Wir waren einfach da.
Und irgendwann habe ich gemerkt, dass ich schon eine ganze Weile auf das Wasser schaute,
ohne an irgendetwas Bestimmtes zu denken.
Ich musste nichts entscheiden. Ich musste nichts lösen.
Ich musste auch niemandem erklären, wie es mir ging.