Eine ganz normale Frau, mit einer ganz normalen Geschichte

Ich schreibe nicht, weil ich alle Antworten habe. Ich schreibe, weil ich die Fragen kenne.

Jana

Ich bin Jana – Meine Geschichte

Ich bin über 60. Ich lebe in Berlin. Ich habe 40 Jahre mit meinem Mann gelebt, und als er zu früh an Krebs starb, war ich allein.

Nicht allein im Sinne von: niemanden haben. Allein im Sinne von: nicht mehr wissen, wer man ohne diese Rolle eigentlich ist.

Ich war Pflegerin, Begleiterin, Organisatorin. Für meinen Mann. Für meine Mutter, die an Demenz erkrankte. Ich habe funktioniert – nicht weil ich besonders stark war, sondern weil ich liebte.

Und dann, irgendwann, war es vorbei. Und ich saß am Küchentisch und wusste nicht mehr, was ich eigentlich gerne mag.

 

momente
Meine Geschichte

Der Moment am Küchentisch

Es war kein dramatischer Moment. Kein Zusammenbruch. Einfach ein ganz normaler Morgen. Erster Kaffee. Stille. Und dann diese Frage, die mich fast gestockt hat:

Was machst du eigentlich gerne?

Ich wusste es nicht sofort. Das hat mich erschreckt. Nicht weil ich keine Interessen hatte – sondern weil ich sie so lange zur Seite gelegt hatte, dass ich sie nicht mehr auf Anhieb finden konnte.

Ich bin nicht auf der Suche nach einem neuen Partner. Ich bin auf der Suche nach mir. Und ich habe gelernt: Alleinsein ist nicht schlimm. Es ist manchmal nur nicht einfach. Aber es ist nicht das Ende.

Manchmal ist es sogar der Anfang von etwas. Von etwas, das ich noch nicht kannte.

gedanken

»Du musst nicht die Frau werden, die du vor dem Verlust warst.

Du darfst die Frau werden, die du heute bist. Nicht trotz deiner Geschichte. Sondern mit ihr.«

Jana Friedrichson
warum
Warum ich schreibe

Dieses Buch ist das, was ich mir damals gewünscht hätte

Ich habe lange nach einem Buch gesucht, das mich nicht belehrt.

Das mir nicht sagt, wie ich trauern soll, wie lange das dauern darf und wann ich endlich »wieder ich selbst« sein soll.

Ich wollte jemanden, der einfach … da ist. Der die Stille kennt.
Der weiß, wie es sich anfühlt, das erste Konzertticket für eine Person zu kaufen.
Den Koffer alleine zu packen.

Dieses Buch habe ich nicht gefunden. Also habe ich es geschrieben.

Nicht als Expertin. Nicht als Therapeutin, sondern als Frau, die denselben Weg gegangen ist,

und die weiß, dass man ihn nicht alleine gehen muss.

 
stimmen

Was Leserinnen oft empfinden

„Ich hatte das Gefühl, dass mir zum ersten Mal seit langer Zeit niemand erklärt hat, wie ich fühlen soll. Jana erzählt einfach. Und plötzlich war ich mit meinen eigenen Gedanken beschäftigt. Das hat mich viel mehr berührt als jede Anleitung.“
„Ich habe den Brief nicht in einem Stück gelesen. Nach ein paar Seiten habe ich das Buch einfach neben mich gelegt und aus dem Fenster geschaut. Genau das war wahrscheinlich der Moment, in dem der eigentliche Spaziergang begonnen hat.“
„Ich wusste gar nicht, wie viele Erinnerungen noch in mir leben. Ein Geruch, ein Lied oder ein Bild haben plötzlich etwas geöffnet, das ich längst vergessen glaubte. Es ging dabei nie um Jana. Es ging immer ein bisschen um mich selbst.“
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